VSZV | VSZV Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger e.V.
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NEUIGKEITEN

Eine Übersicht über die aktuellesten Geschehnisse

  • Zum 01.01.2019 wird Florian Kranefuß als weiterer Geschäftsführer neben Dr. Björn Jansen, dem Sprecher der Geschäftsführung und Jost Bauer, dem kaufmännischen Geschäftsführer in die Mannheimer Dr. Haas – Mediengruppe eintreten. Der 52-jährige Kranefuß war 2012 in die Geschäftsführung des Berliner Verlages „Der Tagesspiegel“ eingetreten und......

  • Das Druck- und Verlagshaus Hermann Daniel hat Frau Miriam Gompper seit dem 1. August 2018 zur neuen Vertriebsleiterin berufen. Die 35-jährige wird damit Nachfolgerin von Martin Renner. Martin Renner (63) war seit 1978 Mitarbeiter im Verlag. Im Jahr 1994 wurde ihm dann die Vertriebsleitung des......

  • Von der Tageszeitung zum größten Medienunternehmen Ostwürttembergs Geburtstagsfeier mit großem Leserfest am Sonntag, 22. Juli 2018 Tag der offenen Tür mit Redaktionsvorstellung und Comedy-Star Christoph Sonntag 1948 erhielten Dr. Konrad Theiss und Dr. Johannes Binkowski von den Alliierten die Lizenz zur Herausgabe einer Tageszeitung und gründeten......

  • Im festen Glauben, dass eine eigenständige und unabhängige Lokalzeitung
 auch im Medienwandel eine gute Zukunft hat, stellt sie sich den Anforderungen
 der zunehmenden Digitalisierung. „Die Branche befindet sich seit geraumer Zeit im Umbruch. Die Lebenswelt der Menschen vor Ort abzubilden, wird aber auch weiterhin den......

  • Zur Jahresmitte scheidet Herr Dr. Richard Rebmann nach Erreichen der sich aus der entsprechenden Handhabung ergebenden Altersgrenze als Vorsitzender der Geschäftsführung der Südwestdeutsche Medienholding GmbH aus dem Unternehmen aus. Er trug seit 2008 die Verantwortung für die Unternehmensgruppe und hat in dieser Zeit das Stuttgarter......

  • Die Ludwigsburger Kreiszeitung feiert in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen. Am 1. Juli 1818 kam sie erstmals unter dem damaligen Titel „Ludwigsburger Wochenblatt“ heraus und zählt damit zu den ältesten Zeitungen in Baden- Württemberg. Herausgegeben vom Verlag Ungeheuer + Ulmer ist sie die größte Tageszeitung......

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MITGLIEDER

73,0 %

REICHWEITE PRINT (LpA) ODER ONLINE (npM)

52,4 %

REICHWEITEPRINT

40,6 %

REICHWEITEONLINE

Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Baden-Württemberg (9,04 Mio. Personen) – Quelle best for planning 2017 III / – Angaben: in %. Reichweite Print (LpA), Reichweite Digital im Ø Monat (NpM)

DER VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören 48 Tageszeitungsverlage von 50 selbständigen Tageszeitungsverlagen in Baden-Württemberg an und zusätzlich eine Redaktionsgesellschaft. Der Verband hat somit insgesamt 49 Mitgliedsunternehmen. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.

Die besonderen Probleme der durch den Verband vertretenen Mitgliedsverlage liegen zum einen in einer seit Jahren zu beobachtenden Stagnation der Auflagen, die bedingt ist durch die wirtschaftliche Lage, durch eine Änderung des Leseverhaltens in der Bevölkerung, durch demografische Veränderungen und die stetige Zunahme von Medienkonkurrenz. Darüber hinaus hatte das Anzeigengeschäft in den letzten Jahren erhebliche Einbußen zu verzeichnen, insbesondere in den Bereichen Stellen-, Kfz- sowie Immobilienanzeigen, aber auch dem Beilagengeschäft. Dies hat mittlerweile zu einer erheblichen Verschiebung des Verhältnisses von Werbe- und Vertriebseinnahmen geführt. War dieses etwa im Jahr 2000 noch überschlägig mit 2/3 aus Werbeeinnahmen und 1/3 aus Vertriebserlösen zu beschreiben, so hat sich diese Relation seitdem sukzessive in Richtung 50% zu 50% verschoben.

Zwar ist die Tageszeitung nach den Werbeaufwendungen unverändert der stärkste Werbeträger, jedoch mit sinkenden Marktanteilen, während neue Medien und alternative Werbeformen Marktanteile gewinnen. Die Zeitungen versuchen, dieser Entwicklung durch Image- und Marketingkampagnen, die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres äußeren Erscheinungsbildes und die Schaffung neuer Formate sowie die Verbesserung ihrer Nutzbarkeit entgegenzusteuern. Trotz laufend verbesserter Technik sehen sich die Zeitungsverlage nach wie vor technischen Herausforderungen ausgesetzt, die von der Entwicklung elektronischer Zeitungen bis hin zu Kommunikationsdiensten reichen, die durch neuartige mobile Endgeräte abgerufen werden können. Allerdings besteht kein Zweifel, dass solche Angebotsformen aufgrund ihrer völlig anders gearteten Präsentation eine gedruckte Zeitung nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen können.

CHRONIK

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GREMIEN

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