VSZV | VSZV Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger e.V.
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NEUIGKEITEN

Eine Übersicht über die aktuellsten Geschehnisse

  • Heute haben 55 Tages Tageszeitungen in Baden-Württemberg auf Ihrem Titel und weiteren Seiten einen neuen BaWü-Check veröffentlicht. Die aktuelle Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag der baden-württembergischen Zeitungsverlage ergab, dass der Krieg in der Ukraine und die enorme Steigerung der Energiepreise den......

  • Der Schwäbische Verlag in Ravensburg ordnet zum 01.04.2022 die Chefredaktionen seiner beiden Tageszeitungen neu. Nach elf Jahren an der Spitze der „Schwäbischen Zeitung“ gibt Dr. Hendrik Groth das Amt des Chefredakteurs ab und ist zukünftig als Editor-at-Large für das Bodensee Business Forum (BBF) sowie für......

  • Podcast „Cäshflow“ soll Presse nicht ersetzen Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz startete im Januar 2022 „Cäshflow – Ein Podcast über Geld und Politik“. Nach Ansicht von Dr. Holger Paesler, Geschäftsführer des VSZV, missachtete der Politiker mit seiner Auftaktsendung die Staatsferne der Presse. Nach einer Protestnote......

  • Der Reutlinger General-Anzeiger stellt auch bei der personellen Besetzung in der Redaktionsspitze die Weichen für die Zukunft: Damian Imöhl (52) wird neuer Chefredakteur und folgt auf Dr. Christoph Fischer (66), der sich demnächst nach vielen Jahren aus der operativen Verantwortung der Chefredaktion zurückziehen und diesen......

  • Neues Design für das Heilbronner Nachrichtenportal Für viele Menschen ist die Webseite Stimme.de die erste Adresse, wenn es um regionale Nachrichten im Stadt- und Landkreis Heilbronn, im Kraichgau und in Hohenlohe geht. Der Nutzer soll schnellstmöglich die für ihn relevanten Neuigkeiten finden können. Deshalb hat......

  • Silja Kummer, Marc Hosinner und Catrin Weykopf leiten nun gemeinsam die Redaktion der Heidenheimer Zeitung (HZ). Jeder der Drei verantwortet zwar eigene Bereiche, aber erst gemeinsam wird aus diesen das, was die Zeitung komplett macht: fundierter, zuverlässiger Lokaljournalismus – gedruckt und online. Foto: HZ-Geschäftsführer Martin......

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MITGLIEDER

73,0 %

REICHWEITE PRINT (LpA) ODER ONLINE (npM)

52,4 %

REICHWEITEPRINT

40,6 %

REICHWEITEONLINE

Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Baden-Württemberg (9,04 Mio. Personen) – Quelle best for planning 2017 III / – Angaben: in %. Reichweite Print (LpA), Reichweite Digital im Ø Monat (NpM)

DER VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören 48 Tageszeitungsverlage von 50 selbständigen Tageszeitungsverlagen in Baden-Württemberg an und zusätzlich eine Redaktionsgesellschaft. Der Verband hat somit insgesamt 49 Mitgliedsunternehmen. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.

Die besonderen Probleme der durch den Verband vertretenen Mitgliedsverlage liegen zum einen in einer seit Jahren zu beobachtenden Stagnation der Auflagen, die bedingt ist durch die wirtschaftliche Lage, durch eine Änderung des Leseverhaltens in der Bevölkerung, durch demografische Veränderungen und die stetige Zunahme von Medienkonkurrenz. Darüber hinaus hatte das Anzeigengeschäft in den letzten Jahren erhebliche Einbußen zu verzeichnen, insbesondere in den Bereichen Stellen-, Kfz- sowie Immobilienanzeigen, aber auch dem Beilagengeschäft. Dies hat mittlerweile zu einer erheblichen Verschiebung des Verhältnisses von Werbe- und Vertriebseinnahmen geführt. War dieses etwa im Jahr 2000 noch überschlägig mit 2/3 aus Werbeeinnahmen und 1/3 aus Vertriebserlösen zu beschreiben, so hat sich diese Relation seitdem sukzessive in Richtung 50% zu 50% verschoben.

Zwar ist die Tageszeitung nach den Werbeaufwendungen unverändert der stärkste Werbeträger, jedoch mit sinkenden Marktanteilen, während neue Medien und alternative Werbeformen Marktanteile gewinnen. Die Zeitungen versuchen, dieser Entwicklung durch Image- und Marketingkampagnen, die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres äußeren Erscheinungsbildes und die Schaffung neuer Formate sowie die Verbesserung ihrer Nutzbarkeit entgegenzusteuern. Trotz laufend verbesserter Technik sehen sich die Zeitungsverlage nach wie vor technischen Herausforderungen ausgesetzt, die von der Entwicklung elektronischer Zeitungen bis hin zu Kommunikationsdiensten reichen, die durch neuartige mobile Endgeräte abgerufen werden können. Allerdings besteht kein Zweifel, dass solche Angebotsformen aufgrund ihrer völlig anders gearteten Präsentation eine gedruckte Zeitung nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen können.

CHRONIK

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