VSZV | VSZV Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger e.V.
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NEUIGKEITEN

Eine Übersicht über die aktuellsten Geschehnisse

  • . Nachwuchs beweist verantwortungsvollen Medienumgang Das Land Baden-Württemberg verlieh im Landesmuseum Württemberg den Schülermedienpreis 2024 der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg. Mit der Auszeichnung werden jedes Jahr selbst erarbeitete Medienprojekte von Schülerinnen und Schülern wie Filme, Apps, Hörspiele, Websites oder Schülerzeitungen prämiert. In diesem Jahr wurde eine......

  • . Heute wurde der 19. BaWü-Check veröffentlicht. Bereits frühere Umfragen der Tageszeitungen im Südwesten haben gezeigt, dass gute Schulen und eine gute digitale und personelle Ausstattung der Schulen aus Sicht der Bevölkerung zu den besonders wichtigen Aufgaben der Landespolitik gehören. Das Zeugnis, das die Bevölkerung......

  • . Der Vorsitzende des Editorial Boards der SV Gruppe und Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Jürgen Mladek, ist vermutlich in Folge eines akuten Herz-Kreislauf-Vorfalls in Ravensburg verstorben. „Die Redaktion und die gesamte Belegschaft der SV Gruppe stehen unter Schock und sind traurig über diesen Verlust“, sagt......

  • . Die Magdeburger Volksstimme und die Mitteldeutsche Zeitung (Halle/S.) beziehen nun ebenfalls Inhalte aus Politik und Wirtschaft von Neue Berliner Redaktionsgesellschaft (NBR). Die Redaktion in der Berliner Friedrichstraße gehört zur Neuen Pressegesellschaft (Ulm), die die Südwest Presse, die Märkische Oderzeitung und Lausitzer Rundschau herausgibt. Des......

  • . Für den Südkurier (Konstanz) ergänzt Ulrike Bäuerlein das Stuttgarter Büro von Südwest Presse (Ulm), Badischer Zeitung (Freiburg) und Badischen Neuesten Nachrichten (Karlsruhe). Auch die Heilbronner Stimme wird zukünftig landespolitische Inhalte von der Bürogemeinschaft beziehen. Über die Landespolitik berichtet Ulrike Bäuerlein bereits seit 2017 aus......

  • . Beim European Digital Publishing Award 2024 wurde das „SZ/BZ-Bürgerbarometer“ der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung aus dem Röhm Verlag in der Kategorie „Data Journalism“ ausgezeichnet. Im Rahmen des diesjährigen European Publishing Congress nahmen Chefreporter Jürgen Wegner und Redaktionsleiter Tim Schweiker in Wien die Auszeichnung entgegen. Das......

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MITGLIEDER

73,0 %

REICHWEITE PRINT (LpA) ODER ONLINE (npM)

52,4 %

REICHWEITEPRINT

40,6 %

REICHWEITEONLINE

Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Baden-Württemberg (9,04 Mio. Personen) – Quelle best for planning 2017 III / – Angaben: in %. Reichweite Print (LpA), Reichweite Digital im Ø Monat (NpM)

DER VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören 48 Tageszeitungsverlage von 50 selbständigen Tageszeitungsverlagen in Baden-Württemberg an und zusätzlich eine Redaktionsgesellschaft. Der Verband hat somit insgesamt 49 Mitgliedsunternehmen. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.

Die besonderen Probleme der durch den Verband vertretenen Mitgliedsverlage liegen zum einen in einer seit Jahren zu beobachtenden Stagnation der Auflagen, die bedingt ist durch die wirtschaftliche Lage, durch eine Änderung des Leseverhaltens in der Bevölkerung, durch demografische Veränderungen und die stetige Zunahme von Medienkonkurrenz. Darüber hinaus hatte das Anzeigengeschäft in den letzten Jahren erhebliche Einbußen zu verzeichnen, insbesondere in den Bereichen Stellen-, Kfz- sowie Immobilienanzeigen, aber auch dem Beilagengeschäft. Dies hat mittlerweile zu einer erheblichen Verschiebung des Verhältnisses von Werbe- und Vertriebseinnahmen geführt. War dieses etwa im Jahr 2000 noch überschlägig mit 2/3 aus Werbeeinnahmen und 1/3 aus Vertriebserlösen zu beschreiben, so hat sich diese Relation seitdem sukzessive in Richtung 50% zu 50% verschoben.

Zwar ist die Tageszeitung nach den Werbeaufwendungen unverändert der stärkste Werbeträger, jedoch mit sinkenden Marktanteilen, während neue Medien und alternative Werbeformen Marktanteile gewinnen. Die Zeitungen versuchen, dieser Entwicklung durch Image- und Marketingkampagnen, die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres äußeren Erscheinungsbildes und die Schaffung neuer Formate sowie die Verbesserung ihrer Nutzbarkeit entgegenzusteuern. Trotz laufend verbesserter Technik sehen sich die Zeitungsverlage nach wie vor technischen Herausforderungen ausgesetzt, die von der Entwicklung elektronischer Zeitungen bis hin zu Kommunikationsdiensten reichen, die durch neuartige mobile Endgeräte abgerufen werden können. Allerdings besteht kein Zweifel, dass solche Angebotsformen aufgrund ihrer völlig anders gearteten Präsentation eine gedruckte Zeitung nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen können.

CHRONIK

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