VSZV | VSZV Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger e.V.
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NEUIGKEITEN

Eine Übersicht über die aktuellesten Geschehnisse

  • Ab 1. Januar 2019 ist Steffan Maurhoff aus Bad Rappenau Redaktionsleiter print und digital der Delta Medien Service GmbH (DMS), eines Tochterunternehmens der Heilbronner Stimme. Die DMS gibt die echo- Wochenzeitungen heraus. Bereits von April 2012 bis Ende 2015 hatte Steffan Maurhoff dort die Redaktionsleitung......

  • Für die Ludwigsburger Kreiszeitung aus dem Verlag Ungeheuer + Ulmer ging mit dem Jahr  2018 ein ganz besonderes Jahr zu Ende. Unter dem Motto „Wertvolles Lesen – 200 Jahre Ludwigsburger Kreiszeitung“ war es gespickt mit Veranstaltungen und Aktionen zum Jubiläum. „Austausch und Kommunikation zu bewerkstelligen,......

  • Der unter anderem für Ansprüche aus dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat mit Urteil am 20.12.2018 – I ZR 112/17  entschieden, dass eine Kommune nicht berechtigt ist, ein kommunales Amtsblatt kostenlos im gesamten Stadtgebiet verteilen zu lassen, wenn dieses......

  • Michael Brenner ist neuer Chefredakteur des „Badischen Tagblatts“. Verlegerinnen und Geschäftsführung ernannten den 49-Jährigen mit sofortiger Wirkung, wie die Zeitung in ihrer Samstag-Ausgabe schreibt. Brenner folgt Markus Langer nach, der sich künftig in die Weiterentwicklung des Onlineauftritts und der digitalen Medien des Verlags einbringen werde.......

  • Die Nachricht, dass die Dr. Haas Mediengruppe den Regionalsender Rhein-Neckar- Fernsehen übernehmen will, sorgt für Erleichterung und Zuversicht bei der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern. Demnach beabsichtigt die Dr. Haas Mediengruppe, zu der u.a. auch der Mannheimer Morgen gehört, alle Anteile vom bisherigen Alleingesellschafter Bert Siegelmann......

  • Die „Pforzheimer Zeitung“ erweitert ihr Verbreitungsgebiet   Entgegen dem allgemeinen Trend in der Branche expandiert die „Pforzheimer Zeitung“ und bringt vom 1. Oktober an eine neue Ausgabe auf den Markt. Künftig erscheint die PZ auch in den Kommunen Bad Wildbad, Höfen sowie Dobel und erweitert......

49

MITGLIEDER

73,0 %

REICHWEITE PRINT (LpA) ODER ONLINE (npM)

52,4 %

REICHWEITEPRINT

40,6 %

REICHWEITEONLINE

Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Baden-Württemberg (9,04 Mio. Personen) – Quelle best for planning 2017 III / – Angaben: in %. Reichweite Print (LpA), Reichweite Digital im Ø Monat (NpM)

DER VSZV

Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) wurde 1953 als landesweite Interessenvertretung der Tageszeitungen in Baden-Württemberg gegründet. Ihm gehören 48 Tageszeitungsverlage von 50 selbständigen Tageszeitungsverlagen in Baden-Württemberg an und zusätzlich eine Redaktionsgesellschaft. Der Verband hat somit insgesamt 49 Mitgliedsunternehmen. Zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der gemeinsamen beruflichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeitungsverleger in Baden-Württemberg, also die Beratung und Information der Mitglieder in verlegerischen Fragen. Der Verband nimmt die sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Interessen seiner Mitglieder wahr und ist berechtigt, Tarifverträge mit den Tarifpartnern abzuschließen.

Der VSZV ist einer der größten Landesverbände innerhalb des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), in dem elf Landesverbände zusammengeschlossen sind. In Baden-Württemberg sind die meisten Verlage ansässig, und auch auflagenmäßig steht das Land nach dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen und dem flächenmäßig größeren Bundesland Bayern an dritter Stelle. Die Zeitungsstruktur im Südwesten zeichnet sich in besonderer Weise durch Vielfalt und Ausgewogenheit aus; die Presselandschaft wird geprägt durch die mittelgroße Heimatzeitung und nicht wie in anderen Bundesländern durch Zeitungen mit hohen Auflagen. Zur Eigenständigkeit und Vielfalt beigetragen haben nicht zuletzt etliche Kooperationen. Dies sind Zusammenschlüsse von sog. Mantellieferanten und Lokalzeitungen, die ihrerseits den Mantel beziehen.

Die besonderen Probleme der durch den Verband vertretenen Mitgliedsverlage liegen zum einen in einer seit Jahren zu beobachtenden Stagnation der Auflagen, die bedingt ist durch die wirtschaftliche Lage, durch eine Änderung des Leseverhaltens in der Bevölkerung, durch demografische Veränderungen und die stetige Zunahme von Medienkonkurrenz. Darüber hinaus hatte das Anzeigengeschäft in den letzten Jahren erhebliche Einbußen zu verzeichnen, insbesondere in den Bereichen Stellen-, Kfz- sowie Immobilienanzeigen, aber auch dem Beilagengeschäft. Dies hat mittlerweile zu einer erheblichen Verschiebung des Verhältnisses von Werbe- und Vertriebseinnahmen geführt. War dieses etwa im Jahr 2000 noch überschlägig mit 2/3 aus Werbeeinnahmen und 1/3 aus Vertriebserlösen zu beschreiben, so hat sich diese Relation seitdem sukzessive in Richtung 50% zu 50% verschoben.

Zwar ist die Tageszeitung nach den Werbeaufwendungen unverändert der stärkste Werbeträger, jedoch mit sinkenden Marktanteilen, während neue Medien und alternative Werbeformen Marktanteile gewinnen. Die Zeitungen versuchen, dieser Entwicklung durch Image- und Marketingkampagnen, die kontinuierliche Weiterentwicklung ihres äußeren Erscheinungsbildes und die Schaffung neuer Formate sowie die Verbesserung ihrer Nutzbarkeit entgegenzusteuern. Trotz laufend verbesserter Technik sehen sich die Zeitungsverlage nach wie vor technischen Herausforderungen ausgesetzt, die von der Entwicklung elektronischer Zeitungen bis hin zu Kommunikationsdiensten reichen, die durch neuartige mobile Endgeräte abgerufen werden können. Allerdings besteht kein Zweifel, dass solche Angebotsformen aufgrund ihrer völlig anders gearteten Präsentation eine gedruckte Zeitung nicht ersetzen, sondern allenfalls ergänzen können.

CHRONIK

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