28 Apr. Verleger Alexander Frate überraschend gestorben
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Der Tübinger Verleger Alexander Frate ist am Montagabend (27.04.2026) im Alter von 66 Jahren überraschend gestorben. Mit ihm verliert die regionale Medienlandschaft eine prägende Persönlichkeit, die über beinahe drei Jahrzehnte gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth Frate das Schwäbische Tagblatt sowie bis zuletzt die Neckar-Chronik in Horb entscheidend mitgestaltet hat.

Alexander Frate im Dezember 2023. Foto © Carolin Albers
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Sein Weg in die Verlagsbranche begann früh: Bereits 1974 kam der gebürtige Kärntner als Schüler für einen Ferienjob zum Tübinger Verlag. Nach seiner Ausbildung zum Verlagskaufmann und ersten beruflichen Stationen kehrte er 1984 in den Tübinger Verlag zurück, zwei Jahre später wurde er Geschäftsführer. Besonders eng verbunden war Frate stets mit der Neckar-Chronik in Horb, wo er seine Laufbahn mit viel Einsatz, Humor und Gelassenheit prägte.
Bis zum Verkauf des Schwäbischen Tagblatts an die Neue Pressegesellschaft Ende 2023 war die Verlegerfamilie Frate das Herz und Gesicht des Hauses. Während Elisabeth Frate als Verlegerin wirkte, verantwortete Alexander Frate die operative Führung. 2025 kehrte er als Eigentümer und Geschäftsführer der Neckar-Chronik an seine beruflichen Wurzeln zurück.
Frate galt bis zuletzt als leidenschaftlicher Verlagsmann, der ein starkes Miteinander im Team schätzte – vom Zusteller bis zur Redaktionsleitung. Seine herzliche, von seiner österreichischen Herkunft geprägte Art und sein feiner Humor machten ihn zu einer geschätzten Persönlichkeit. Den öffentlichen Auftritt stellte er dabei nie in den Vordergrund; sein Fokus lag stets auf der Arbeit für Leserinnen und Leser sowie auf der Weiterentwicklung seiner Zeitungen.
Die Neue Pressegesellschaft sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Horb, Tübingen, Rottenburg und Mössingen trauern gemeinsam mit seiner Ehefrau Elisabeth Frate, den Kindern und Enkeln um einen herausragenden Verleger und Menschen.
Pressemitteilung der NPG vom 28.April 2026